Institut für angewandte Verkehrspsychologie & Verkehrstherapie (IaVV)

Das Institut für angewandte Verkehrspsychologie & Verkehrstherapie (IaVV) wurde im Mai 2011 in Genthin von Herrn Dipl.- Psychologen -Verkehrspsychologe- Jan Wildermuth und zwei weiteren wissenschaftlichen Mitarbeitern Frau Psychologin Sarah Ballerstein und Herrn Psychologen Rene Priester gegründet.

Dieses Institut hat zum Ziel, vor allem praktische Fragestellungen in der Verkehrsps-ychologie zu untersuchen und hierbei die Kooperation sowie Zusammenarbeit mit schon vorhandenen Einrichtungen unter anderem z.B. der Universität Magdeburg sowie der Akademie Sicherheit und Verkehr zu suchen.

Es ist im Institut vor allem der Anspruch fundierte theoretisch-wissenschaftliche Arbeit mit praktischen Inhalten (die sich oftmals aus der täglichen Arbeit auch gerade mit verkehrspsychologischen hilfesuchenden Klienten ergibt) zu kombinieren und zu verbinden.

Das heißt konkret, daran zu arbeiten spezielle verkehrspsychologische Programme weiter zu entwickeln, die dann auch praktisch anwendbar sind. Hier sein z.B. zwei von Dipl. Psychologe Wildermuth entwickelte und bereits in der Praxis erprobte Programme zu nennen. Das Therapieprogramm, welches vor allem Einsatz im Bereich der Vorbereitung auf die medizinisch- psychologische Begutachtung seine Anwendung findet
mit dem Namen „Verkehrspsychologisch-Psychoedukativen geleitete Therapie (VEgT)“ sowie ein speziell entwickeltes Programm zur Abstinenzstabilisation, was vornehmlich in Gruppen durchgeführt wird.

Ein weiterer Arbeitsbereich der institutionellen Tätigkeit im Institut soll es in Zukunft sein, auf Grund der sich ergebenen Notwendigkeit aus der praktischen Arbeit heraus, z.b. hier bestimmte Schwerpunkte in Verbindung mit qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden zu verknüpfen. Hier sind im Besonderen die Arbeitsschwerpunkte „Trauma und Verkehrsverhalten“, sowie „Persönlichkeit/ Persönlichkeitsstörungen und Verhalten im Straßenverkehr“ zu nennen und in diesem Zusammenhang soll hier vor allem das umfangreiche vorhandene Testmaterial aus der Testpsychologischen & Psychologischen Praxis über 5 Jahre zur Evaluation genutzt werden.

Weiterführend soll auch die Weiterbildung für die unterschiedlichsten Disziplinen im Bereich der Verkehrspsychologie und Verkehrstherapie nicht zu kurz kommen und so ist geplant,  Fortbildungsveranstaltungen 2 bis 3 mal im Jahr durchzuführen und somit auch einen weiteren Anspruch des Instituts Rechnung tragen zu können, nämlich den fachlichen konstruktiven Austausch verschiedenster Professionen. In diesem Zusammenhang soll auch versucht werden ein Supervisions-, Selbsterfahrungs- und  Beratungsangebot zu schaffen, vor allem für verkehrspsychologische Berater, Verkehrspsychologen und auch beratende Tätigkeiten bei schwierigen verkehrspsychologisch relevanten Fragestellungen für z.B. Verkehrsrechtsanwälte.

 

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